Herzlich Willkommen bei den Franziskanern in Dornbirn


 

Die neue Glocke des St.-Josef-Klosters wurde am 13. Juni in Innsbruck gegossen.

 

Dornbirn. Die alte Glocke des Klosters, eine der ältesten Stahlglocken Österreichs, hat ihre Dienste getan. Vor allem der Rost hat dem Stahlgehäuse stark zugesetzt. Dass ihr Klang dadurch erheblich beeinträchtigt war, störte vornehmlich das klanggeprüfte Gehör eines jungen Orgelbauers in direkter Nachbarschaft. Für Daniel Orth, der außerdem als Glockensachverständiger tätig ist und als Organist mit dem Kloster eng verbunden, war es kein leichtes Unterfangen, die Patres von der Dringlichkeit einer neuen Glocke zu überzeugen...

 

Ganzer Artikel auf: https://www.vol.at/historisches-ereignis-guss-der-dornbirner-klosterglocke/6252844

 

Sehr geehrte Herren,

 

wir sind derzeit bemüht die Freigabe der vorhandenen Spendenmittel entsprechend der vorgelegten Unterlagen bewilligt zu bekommen.

Die Spendenaktion – in Zusammenhang mit den anfallenden Kosten zum „Glockenprojekt“ kann bis max. Ende dieses Jahres verlängert werden.

Für die Zukunft ist allerdings eine Fortführung der Spendenaktion aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt, da – bis auf die Kosten der Glocke – keine für uns nachvollziehbaren größeren denkmalrelevanten Arbeiten geplant scheinen. Die Spendenaktion darf nicht zum Schuldenabbau dienen sondern muss laufende Arbeiten begleiten.

Bevor(!) also eine Rechnung zu den diesjährigen Arbeiten anfällt müssen die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Spendengelder abgerufen werden, damit ein Fördervertrag über die entsprechende Summe erstellt werden kann und über die anschließende Rechnung abgerechnete werden kann.  In weiterer Folge wird gebeten keine Spenden mehr nach dem Ablauf der Spendenaktion über das Bundesdenkmalamt einzuwerben.

 

Mit freundlichen Grüßen

BDA Mag. Florian Wöß

 

 

Nachruf für DI Wolfgang Rümmele                                            Dornbirn. 14.15.2019

25.10.1946 – gest. 07.05.2019

 

 

Liebe Reinelde,

liebe Trauerfamilien, sehr geehrte Trauergäste.

 

Im Namen des Freundeskreises des Franziskanerklosters Dornbirn darf ich einem Menschen Lebewohl sagen, der neben seinem politischen Wirken, mit dem er in der breiten Öffentlichkeit stand, auch noch eine ganz andere Seite hatte.

Für Wolfgang Rümmele war das „Kloster“ ein Ort, an dem er sich wohl fühlte. Jahrzehntelang war er den Mönchen des Kapuzinerordens sehr verbunden.

Als dann der Abschied der Kapuziner bevorstand, freute er sich, dass das Kloster mit Franziskaner Mönchen aus Polen belegt und damit die Seelsorge im Kloster aufrechterhalten werden konnte.

Immer wenn es seine Zeit erlaubte, kam er in die Gottesdienste. Er nutzte dabei auch stets die Gelegenheit, mit den Patres einige Worte zu wechseln.

Im Jahr 2010 kam die Umsetzung des langjährigen Wunsches hinsichtlich einer Sanierung des Klosters in die Gänge. Anfang 2011 haben Guardian Pater Wenzeslaus und ich in meiner Funktion als „Klostervater“ unser Vorhaben im Dornbirner Rathaus beim damaligen Bürgermeister Wolfgang Rümmele vorgebracht. Sofort hat er uns seine Unterstützung für dieses Projekt zugesagt.

Es standen Verhandlungen über einen Baurechtsvetrag für den Neubau des Kindergarten Marktstraße an; diese konnten sehr rasch abgewickelt werden.

Die damalige Landesrätin und heutige Bürgermeisterin Andrea Kaufmann übernahm spontan die Funktion der Obfrau des neu gegründeten Freundeskreises, die dann im Jahr 2013, als Bürgermeister Wolfgang Rümmele in Pension ging, von diesem mit großer Freude übernommen wurde. Mit viel Herzblut und ohne großes Aufsehen sorgte er im Hintergrund für die so wertvolle Unterstützung für das sehr umfangreiche Projekt.

Im September letzten Jahres konnten wir dann ein wunderschönes Jubiläumsfest feiern. „125 Jahr Kloster in Dornbirn“, das war für Wolfgang wohl der letzte Höhepunkt in seinem Wirken für unser Kloster.

Als dann am Schluss des Festes viele nochmals seine Stimme hören wollten, sagte er: „Wenn alls scho gseit ischt, sött do Rümmele ou no reda“.

So behalten wir dich, lieber Wolfgang, mit großer Dankbarkeit in bester Erinnerung.

 

Wir alle sind tief betroffen über den Verlust, den wir durch den Tod von Wolfgang erfahren.

Unsere Anteilname gilt dir, liebe Reinelde, und allen deinen Angehörigen.

Im Namen des Freundeskreises sage ich dir, lieber Wolfgang, ein letztes Lebewohl. Lieber Wolfgang, nun ruhe in Frieden!

 

Klostervater Mayer Elmar

 

Bei einer schlichten Feier galt der Dank den vielen Helfern und Unterstützern des Franziskanerklosters.

 

Das Jahr 2018 mit einem Dankeschön ausklingen lassen. Diese Einladung zum Jahreswechsel galt den freiwilligen Helferinnen und Helfern rund um das Dornbirner Kloster.Sie sind es, die einen funktionierenden Ablauf des geistlichen Zentrums in der Stadt ermöglichen. Beim gemütlichen Zusammensein bei Speis und Trank im weihnachtlich geschmückten Refektorium kam dann auch die richtige Stimmung auf. Guardian Pater Wenzeslaus begrüßte „seine“ fleißige Crew und brachte ein herzliches Vergelt’s Gott zum Ausdruck. „War es doch heuer ein besonderes Jahr, auf das wir zurückblicken“, ließ Klostervater Elmar Mayer das zweitägige Fest im Jubiläumsjahr noch einmal Revue passieren. Mit einer gewissen Erleichterung erwähnte er auch einen guten Abschluss einer langwierigen Sanierungsphase, die schrittweise vollzogen wurde. Von Baulärm und eingerüsteten Klostermauern ließen sich die Patres in ihrem geistlichen Leben nicht einschränken, und standen auch während der Bauzeit stets im Einsatz zum Wohle der Mitmenschen. Freude und Hoffnung Die Abrechnung vom Klosterfest liege zwar erst Ende Jänner vor, berichtet Mayer. Er ließ aber an der Zuversicht auf ein gutes finanzielles Ergebnis keine Zweifel offen. „Das Budget ist erschöpft – für die noch anstehenden Schulden von 120.000 Euro verliere er die Hoffnung auf weitere Spenden im neuen Jahr ebenfalls nicht. Der Freundeskreis bleibt weiterhin bestehen. Der Bauausschuss werde mit Ende 2018 aufgelassen. Dabei dankte er allen Verantwortlichen, nicht zuletzt den Dornbirner Handwerksbetrieben, „die uns finanziell sehr entgegengekommen sind.“ Wie es in Zukunft mit den Franziskanern weitergehe, stehe allerdings noch in den Sternen, ebenso wie das Wunder auf einen vierten Priester“, resümiert Mayer und erwähnt nochmals die Nachhaltigkeit bei der Sanierung, die so ausgelegt wurde, dass das Gebäude jederzeit für andere Zwecke genutzt werden kann, und das Vorkaufsrecht der Stadt Dornbirn vorbehalten ist. Mayer bedankte sich bei allen, die speziell im Jubiläumsjahr mit viel Engagement dabei waren. Seinen Dank richtete er auch an Wolfgang Luger von der gleichnamigen Dornbirner Bäckerei, die das Kloster wöchentlich mit Brot und Gebäck versorgt. Dabei kam die Freude über die bestens gelungene neue Küche bei allen Anwesenden der „Klosterfamilie“ noch einmal hoch, und mit dem Wunsch auf ein weiteres gutes Jahr fand die Feier den Ausklang.